Konzert mit Jupiter Jones (Punk / Indie / D); Support: Bakkushan
Presented by: MTV.de, Sallys.net, VISIONS.de mp3.de
Datum: SO, 13.09.2009
Einlass: 20 Uhr

Jupiter Jones
Beginn: 21 Uhr
Ort: White Rabbit; Leopoldring 1-3; 79098 Freiburg
Veranstalter: d&o concerts
Preis: VVK: 9€ (plus Gebühren) über www.reservix.de, www.ticketmaster.de, BZ-Karten-Service, Flight 13 / AK: 12€. Gebührenfreie Reservierung möglich unter: reservierung.dando@gmx.de
ZU JUPITER JONES:
Gäbe es neben der Hamburger zusätzlich eine Eifeler Schule, wären Jupiter Jones das Aushängeschild dieser musikalischen Bewegung und Gruppierung. In den knapp sieben Jahren Bandgeschichte haben diese vier Herren aus der Vulkaneifel ihre eigene kleine Nische im deutschsprachigen Punk-Rock gefunden, fernab von Aggressionen oder Arroganz. “Holiday In Catatonia” nennt sich ihr neuestes Werk, das wieder einmal beweist, wie unnötig Landflucht manchmal sein kann.
In all den Jahren, in denen Jupiter Jones schon Musik machen, sind sie eigentlich ein Bestandteil vieler Leben geworden. Das ist vielleicht ein wenig erhaben, so etwas zu sagen, aber wer schon einmal in Kontakt mit den letzten beiden Alben Raum um Raum (2004) oder Entweder geht diese scheussliche Tapete – oder ich (2007) gekommen ist, weiß um den lebensbestärkenden Tenor dieser Werke. Musik, die dir die Hand hinhält, nachdem du am Boden sitzt und nicht mehr weiter weißt. “Kopf hoch und Arsch in den Sattel” sei da noch das beste Beispiel, um klar zu machen, was überhaupt Sache sein soll.
Bereits der erste Song “Das zu wissen” zeigt, dass die Eifeler Band auf musikalischer Ebene ihre Basis gefunden hat und sich keineswegs neu erfinden will. Punk-Rock in Reinform und das weder peinlich noch mit zu viel Attitüde beladen: Gitarren, Schlagzeug, Bass. Manchmal braucht man eben nicht mehr, um sich musikalisch ausdrücken zu wollen, zu können und zu müssen. Denn wenn man bereits eine gewisse Beziehung zu Jupiter Jones aufbauen durfte, liegt der Fokus eben nicht auf der Musik, sondern viel mehr auf den Geschichten, die Sänger Nicholas Müller in fast schon poetischer Direktheit zu erzählen vermag. Nicht umsonst tritt er bei Soloauftritten unter dem Pseudonym Chinaski Jugend auf, benannt nach Charles Bukowskis Alter Ego Henry Chinaski. Ein Held, dem er auch auf Holiday In Catatonia so manche Zeile widmet.
LINKS:
www.myspace.com/jupiterjones
www.jupiterjones.de
Referenzvideo Jupiter Jones – Das Jahr in dem ich schlief
http://www.youtube.com/watch?v=OyJd2qsRkNk